TUI Franchise startet Roadshow bei Sortimentspartnern
Sechs Städte, direkte Einblicke bei Gastgebern: TUI Franchise verbindet mit einer neuen Roadshow Produktwissen und Austausch im Partnernetz.
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TUI Franchise hat mit „TUI Franchise & Friends – zu Gast bei…“ ein neues Veranstaltungsformat für seine Franchisepartner gestartet. Die erste Roadshow führte nach Hamburg, Berlin, Duisburg, Hannover, München und Stuttgart. Im Mittelpunkt standen Produktwissen, aktuelle Vertriebsthemen und persönliche Begegnungen – direkt bei Unternehmen aus dem eigenen Sortiment statt an einem gemeinsamen zentralen Veranstaltungsort.
Sechs Stationen mit Einblicken vor Ort
Wie das Reiseportal Tourexpi am 14. Oktober 2026 berichtete, verbindet das neue Format Besuche bei Sortimentspartnern mit kompakten Reisemessen und informellen Treffen am Nachmittag. Die Gastgeber wurden damit nicht nur zum Veranstaltungsort: Ihre Arbeitsweise und ihre Angebote waren selbst Teil des Programms. Je nach Station erhielt die Roadshow dadurch einen anderen fachlichen Schwerpunkt.
Der dezentrale Ansatz unterscheidet sich von einem einzigen großen Partnertreffen. Anstelle einer zentralen Zusammenkunft setzte TUI Franchise auf sechs Stationen in verschiedenen deutschen Städten. Der Austausch fand jeweils dort statt, wo die besuchten Unternehmen ihre Produkte und Leistungen erläutern konnten. Die Veranstaltungsreihe verknüpfte so Informationen für den Reiseverkauf mit einem unmittelbaren Blick auf die jeweiligen Anbieter.
Für die deutsche Franchise-Community ist daran vor allem die Gestaltung des Partneraustauschs interessant. Nicht allein die Systemzentrale vermittelte Informationen. Auch Unternehmen aus dem Sortiment erhielten Raum, ihre Perspektive einzubringen. Zugleich boten die Reisemessen und die informellen Treffen unterschiedliche Gelegenheiten für Gespräche neben dem fachlichen Programm.
Hamburg und Berlin zeigen unterschiedliche Produktwelten
In Hamburg waren Mein Schiff und Hapag-Lloyd Cruises Gastgeber der Franchisepartner. Bei TUI Cruises erhielten die Teilnehmenden Einblicke in das Kreuzfahrtgeschäft und dessen Produktwelten. Damit lag der Schwerpunkt dieser Station auf einem konkreten Teil des touristischen Angebots, das im Reisebüro erklärt und verkauft wird.
In Berlin öffnete Chamäleon Reisen seine Türen. Eine Hausführung vermittelte einen Eindruck davon, wie die angebotenen Erlebnisreisen entwickelt und organisiert werden. Hier ging es folglich nicht nur um die fertige Reise als Verkaufsprodukt, sondern auch um die Arbeit dahinter. Die Gastgeberbesuche machten unterschiedliche Zugänge zur Produktvermittlung zum Bestandteil derselben Veranstaltungsreihe.
Die beiden Stationen verdeutlichen das Prinzip des Formats: Ein gemeinsamer Rahmen lässt Platz für die Besonderheiten der jeweiligen Gastgeber. Kreuzfahrtprodukte in Hamburg und die Entwicklung von Erlebnisreisen in Berlin setzten verschiedene Akzente. Für Duisburg, Hannover, München und Stuttgart nennt der Bericht ebenfalls Stationen der Roadshow; konkrete Gastgeber oder einzelne Programminhalte werden dort nicht näher beschrieben.
Gemeinsamer Rahmen für Vertrieb und Systemthemen
Über die unterschiedlichen Gastgeber hinweg sorgte der Programmpunkt „Inside TUI Franchise“ für einen gemeinsamen inhaltlichen Rahmen. Dabei informierte das Unternehmen über laufende Projekte zu Sortiment und Konditionen, IT-Innovationen, Marketing, Omnichannel-Vertrieb und Trainingsangeboten. Neben dem Produktwissen standen damit auch Themen auf der Tagesordnung, die die Zusammenarbeit innerhalb des Franchisesystems betreffen.
Diese Zusammenstellung führte mehrere Ebenen des Reisebüroalltags zusammen: das Angebot für Kundinnen und Kunden, die technischen und vertrieblichen Werkzeuge sowie die Weiterbildung der Partner. Auch Veränderungen im Reisebüroalltag gehörten zu den behandelten Themen. Die Roadshow war damit nicht auf die Vorstellung einzelner Reiseprodukte beschränkt, sondern verband diese mit Informationen zur Weiterentwicklung des Systems.
Der Bericht beschreibt Themenfelder, jedoch keine konkreten neuen Konditionen oder einzeln benannten IT-Produkte. Die Nachricht liegt deshalb im gestarteten Veranstaltungsformat und dessen inhaltlicher Ausrichtung, nicht in einer angekündigten Vertragsänderung oder einer bestimmten technischen Einführung. Ebenso ist die Reihe als Angebot für bestehende Franchisepartner beschrieben, nicht als Veranstaltung zur Gewinnung neuer Gründerinnen und Gründer.
Persönlicher Austausch als Teil der Zusammenarbeit
Die Kombination aus fachlichem Wissen und persönlichen Begegnungen soll die Zusammenarbeit innerhalb des Franchise-Netzwerks stärken. Diesen Anspruch übersetzte TUI Franchise in mehrere Programmelemente: Gastgeberbesuche lieferten Einblicke, kompakte Reisemessen ergänzten die Produktinformationen und informelle Treffen schufen Raum für persönliche Gespräche. Der gemeinsame Systemteil verband die verschiedenen Stationen miteinander.
Für die Franchise-Community zeigt die Roadshow damit eine konkrete Form der Partnerbetreuung: Informationen aus der Zentrale werden mit Erfahrungen bei Sortimentspartnern zusammengeführt. Ob daraus messbare Verbesserungen im Vertrieb entstehen, lässt sich aus der Veranstaltungsbeschreibung nicht ableiten. Sichtbar ist zunächst, welche Inhalte und Begegnungsmöglichkeiten TUI Franchise seinen Partnern mit dem neuen Format angeboten hat.
Praktischer Impuls: Wer Partnerveranstaltungen plant oder bewertet, sollte auf die Verbindung von Produktwissen, konkreten Systemthemen und Gesprächszeit achten. Die TUI-Roadshow bietet dafür ein Beispiel mit wechselnden Gastgebern und einem gemeinsamen fachlichen Rahmen.



